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David Ludley

David Ludley

Sonnenuntergang fotografieren

Fototipp: Sonnenuntergang fotografieren

Die Abende werden wieder länger und somit auch die Sonnenuntergänge. 

Ich möchte euch nicht mit technischem Gedöns vollplappern, sondern einfach einige Tipps mit auf den Weg geben. Auch über bestimmte Orte möchte ich nicht viel sagen, ihr wisst womöglich am besten, wo ihr schöne Sonnenuntergänge fotografieren könnt. Allerdings ist es auch wichtig, dass ihr euch im Vorfeld schon mal ein paar Gedanken zu dem Foto macht. Vielleicht habt ihr ja bereits konkrete Vorstellungen von Ort, Zeit und Bildaufbau. Wenn dem so ist, gut, wenn nicht dann lasst eurer Fantasie freien Lauf.
 
Meistens habe ich eine kleine Vision von dem Bild welches ich gestallten möchte. Mit dieser Vision halte ich es dann allerdings nicht lange aus und muss mich auf den Weg machen.
 
Wichtig ist, dass ihr zeitig genug vor Ort seid um euch und die Kameratechnik auf den Sonnenuntergang vorzubereiten. Damit meine ich gut und gerne eine Stunde vor Sonnenuntergang. Wenn ihr eine geeignete Stelle gefunden habt, schaut das ihr auch den Vordergrund in den Bildaufbau miteinbezieht. Das kann zum Beispiel ein Strand und Wasser sein, ein großer Stein, ein Baum oder auch ein alter Holzzaun. Das alles ist kein muss, kann eurem Bild aber eine gewisse Atmosphere verleien. Aber passt auf, dass ihr nicht zu viele Elemente mit in euer Bild einbezieht, sonst wirkt es schnell überladen und die Atmosphere ist dahin. Ob ihr im Querformat oder Hochformat fotografiert, bleibt euch überlassen. Ich persönlich mag auch gerne mal das Hochformat um den erwähnten Vordergrund oder eben auch den Himmel und Wolken miteinzubeziehen.
 
Nun seid ihr soweit und habt eure Kamera mit Stativ platziert und eingestellt, dann kann es ja losgehen. Hier solltet ihr einfach probieren, welche Belichtung am besten passt. Das ist immer sehr individuell. Ein kleiner Tipp: Ihr könnt eure Kamera auf Halbautomatik stellen um die Belichtungszeit zu messen. Diese Belichtungszeit merkt ihr euch. Danach stellt ihr die Kamera in den manuellen Modus um und belichtet  mit den zuvor gemerkten Werten, nur eben etwas darunter/ also dunkler belichten. Die dunkleren Stellen könnt ihr später in der Bildbearbeitung mit diversen Bildbearbeitungsprogrammen wieder aufhellen (dazu bald mehr in einem anderen Artikel).

Ich bewege mich meist zwischen Blende 9 und 11 – dort liegt die größte Schärfe auf dem Vordergrundmotiv und ein bisschen Unschärfe im Hintergrund schadet nichts. Und wenn doch, dann geh ich auch mal auf Blende 16. Noch eine Sache zu den Einstellungen: Sollte die Sonne am Horizont nur noch zur Hälfte zu sehen sein, stellt eure Kamera mal auf Blende 16 oder 18 und belichtet einen kleinen Moment länger. Denn dann kommt der Sonnenstern zum vorschein und ihr verleiht dem Bild noch einen tollen Effekt.😉 Aber aufpassen, dass ihr das Bild nicht zu lange belichtet, sodass es zu hell wird, denn überbelichtete Stellen sind später schwer zu retten.
Ihr habt Fragen und/oder Anregungen? Nur zu, gerne beantworte ich eure Fragen und Kommentare.
Weitere Tipps gibt es in unserem Newsletter weiter unten.
 
Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Sonnenuntergang fotografieren. Vielleicht sehe ich auch mal das eine oder andere Bild von euch, würde mich sehr darüber freuen.

Bis bald, euer David✌️

 
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